Natur leben

Neroli - Pomeranze 

© Birgit Reitz-Hofmann - Fotolia.comNeroli ist ein aus der Blüte der Pomeranze oder der Orange gewonnenes ätherisches Öl, welches heute vorrangig in Spanien, Marokko, Tunesien und Algerien gewonnen wird. Auch gerne als die "Sonne des Südens" bezeichnet, ist Neroli heute eines der wertvollsten Öle, denn um nur einen Liter dieser Essenz herzustellen, benötigt man immerhin etwa eine Tonne der zarten Orangenblüten. Der Wirkstoff Neroli wird vorrangig in Aromaölen eingesetzt, findet jedoch auch in diversen Duftwässerchen seine Verwendung. Hauptsächlich in der Herznote eines Parfüms entfaltet Neroli seine unnachahmliche Wirkung und kommt frisch, zart und gleichzeitig blumig daher.
Hauptsächlich jedoch wird Neroli in Badezusätzen und Massageölen eingesetzt, denn hier entfaltet es seine wohltuende Wirkung am besten. Gemischt mit Jojobaöl, ist Neroli durchaus hautentspannend und kann sogar bei trockener Haut gut eingesetzt werden, da es diese nachhaltig pflegt und beruhigt. Nachgesagt wird Neroli, dass dieses antidepressiv wirkt und die Stimmung aufhellt. Zudem wirkt es stark beruhigend und hilft so bei Einschlafproblemen. Auch bei verschiedenen Schocksituationen wirkt dieses Öl wahre Wunder; man sollte zu diesem Zweck Neroli gemischt mit Rose und Jojobaöl in der Herzgegend sowie am Puls auftragen. Gleichzeitig aber hilft dieses Öl gut gegen Schwangerschaftsstreifen und auch bei Kopfschmerzen kann Neroli wahre Wunder bewirken. Ebenso macht sich Neroli in der Duftlampe als Raumduft sehr gut und kann hier eine heitere Stimmung schaffen und sogar Depressionen vertreiben.
Doch nicht nur für die äußere Anwendung ist Neroli gut geeignet, auch für zahlreiche innere Organe ist Neroli gut. Zu diesem Zweck sollte man das Öl mit ein paar Tropfen Honig mischen und in einen Tee geben. Auf diese Weise zubereitet, kann dieser sowohl gegen Kopfschmerzen und Migräne als auch gegen Durchfall und Depressionen helfen.

Wasabi

© Pei Lin - Fotolia.comWasabi ist gemeinhin bekannt als Würzmittel in der asiatischen Küche. Gerne wird Wasabi auch als "Japanischer Meerrettich" bezeichnet, jedoch ist dieser weitaus schärfer als unser Meerrettich in Deutschland. Beliebt sind auch die Wasabi Erdnüsse, die deutlich schärfer als ihre originalen Vorbilder sind. Charakteristisch ist die grüne Farbe des Wasabi. Doch nicht nur kulinarisch ist Wasabi eine echte Besonderheit, auch in der Kosmetik kann dieser getrost eingesetzt werden. Wer dem scharfen Geschmack des Wasabi vollends verfallen ist, sollte beispielsweise den Lippenbalsam mit Wasabi Geschmack testen. Auch als Lidschatten ist Wasabi präsent: natürlich ist dieser giftgrün und zieht damit alle Blicke auf sich. Darüber hinaus kommt der Inhaltsstoff Wasabi mittlerweile auch in verschiedensten Gesichtsmasken zum Einsatz. Als sogenannte Detox Mask kann der Wirkstoff helfen, die Haut besser zu durchbluten, sie straffer und feiner zu machen. Der Säuremantel der Haut wird bestmöglich stabilisiert und eine antibakterielle Wirkung kann beobachtet werden. Ideal ist diese Maske auch für unreine Haut geeignet, denn zugefügte Natursalzkristalle machen ein effektives Peeling möglich. So werden abgestorbene Hautschüppchen leicht entfernt und ein ebenmäßiges Hautbild tut sich auf.